Weil Bauqualität messbar ist

Prüfen wir seid über 30 Jahren die Bau- und Luftqualität auf Gefahrenstoffe wie z.B. Asbest, Schimmel, VOC, Formaldehyd, Schwermetalle usw. 

Egal ob in Privatwohnungen, Kitas, Schulen, Büros oder Hallen.

Gefahrstoffanalyse und -erhebung 

Erhebung, Messung und Bewertung

Sanierungsplanung und -überwachung

Planung, Ausschreibung, Baubegleitung (gemäß HOAI)

Gefahrstoffkompetenzen

Asbest

Die einstige "Wunderfaser" gegen Hitze, Säure und Wärmeverlust ist noch heute in Platten, Fliesen, Pappen, Spachteln, Klebern, Mörteln oder Putzen zu finden. Das Problem: Sobald sich die Fasern lösen und in die Atemluft gelangen, können sie Lungenkrebs verursachen. Obwohl in Deutschland seit 1993 offiziell verboten, muss mit Asbest noch bis zum Baujahr 1995 gerechnet werden.

Künstliche Mineralfasern

Als mineralische oder keramische Wolle, Textilglasfaser, Whisker oder polykristalline Fasern  werden die KMF häufig zur Dämmung eingesetzt. Hierbei gilt zu beachten: Je nach Zusammensetzung können diese Fasern im freigesetzten Zustand krebserregend sein. Erst im Jahr 2000 wurde der Einsatz solcher Mineralfasern gestoppt.

PCB

Polychlorierte Biphenyle wurden wegen ihrer thermisch und chemisch stabilen Eigenschaften bis in die späten 1980er Lacken, Farben, Kunststoffen, Fugendichtungsmassen und Isolierölen beigemischt. Da die giftige sowie krebserregende Chlorverbindung sich nur langsam abbaut und über verschiedene Wege in den Körper gelangt, wird PCB heute als ein gefährliches Umweltgift betrachtet.

Formaldehyd

Wegen seiner keimtötenden und konservierenden Eigenschaften ist Formaldehyd als Beimischung in Holzwerkstoffen, Bodenbelägen, Farben, Lacken und Polituren zu finden. Nicht nur gegenüber Keimen, sondern auch dem Menschen erweist sich das Gas als sehr aggressiv und kann Kopfschmerzen, Asthma, Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen und nach neuerer Einschätzung auch Krebs auslösen.

PCP/Lindan

Häufig im Verbund als Holzschutzmittel eingesetzt, entfalten PCP und Linden vor allem in Dachstühlen, Holzverkleidungen und Fachwerkhäusern ihre toxische Wirkung gegen Bakterien, Pilze, Insekten – und gegen den Menschen. Verdächtige Anzeichen sind unter anderem Muskelschwäche, Mattigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, hoher Blutdruck und beschleunigte Atmung.

PAK

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Naphthalin, sind natürlicher Bestandteil von Kohle sowie Erdöl und daher vor allem in teerhaltigen Baumaterialien vorzufinden. Über Trinkwasser oder Atemluft aufgenommen, können die meist karzinogenen Stoffe zunächst Hautentzündungen, Hornhautschädigungen und Reizungen von Atemwegen, Augen und Verdauungstrakt hervorrufen.

VOC

Flüchtige organische Verbindungen gelten für die Allgemeinheit als harmlos, lösen aber bei manchen Menschen Kopfschmerzen und Allergien aus. Je nach Person und Konzentration kann es sogar zu Störungen des Nervensystems, der Leber und Nieren kommen. Um den mannigfaltigen Quellen der VOC auf die Spur zu kommen, ist ein umfassendes Screening erforderlich.

Schwermetalle

Blei, Cadmium, Quecksilber, Kupfer, Nickel, Zink, Zinn und Chrom sind häufig in Beschichtungen, Leitungen und Energiesparlampen zu finden. Bei Abschliff oder Abrieb können diese Schwermetalle über die Raumluft oder das Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen und zu gesundheitlichen Schäden führen.

Schimmelpilzsporen

Schimmelpilze können zum einen ein Indiz für Schäden an der Bausubstanz sein. Zum anderen können sie auch ernste gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Die Auswirkungen der feinen Sporen reichen von Atemwegserkrankungen über Nerven- und Nierenfunktionsstörungen bis hin zu Entzündungen der Herzinnenhäute und regelrechten Vergiftungen. 

Radon

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus dem Erdboden über viele Wege in Gebäude strömen kann. Besonders nach Renovierungen und Dämmmaßnahmen ist aufgrund des eingeschränkten Luftaustauschs Vorsicht geboten. Beim Einatmen kann die vorhandene Alphastrahlung Lungengewebe schädigen und Lungenkrebs auslösen. Seit 2019 regelt ein neues Bundesgesetz für den Strahlenschutz die anzustrebenden Grenzwerte in Gebäuden. 

Akkreditierung

Wir sind für die fachgerechte Erhebung und Bewertung von Gefahrstoffen Ihr akkreditierter Ansprechpartner. 

Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20068-01-00 festgelegten Umfang. 

Expertisen

Sick-Building-Syndrom (SBS)
Gründlichkeit nach dem 4-Stufen-Plan der EU

Altlasten
Der Grund- und Bodencheck für Kaufentscheidungen

Arbeitsschutz nach Gefahrstoffverordnung
Alle Bausteine für einen sicheren Betrieb

Sonstige Leistungen 

  • Gutachterliche Stellungnahmen 
  • Gutachten zur Beweissicherung 

35

Jahre Kompetenz 
als Messstelle

über 10.000

Erfassungen von einzelnen Faserstäuben (wie verschiedene Asbestarten, KMF usw.)

über 340.000

Erfassungen von einzelnen Gefahrstoffen 
in der Raumluft in den letzten 10 Jahren